Gehalten
All Episodes

Wenn Angst dich überrollt – und du jemanden brauchst, der übernimmt

Diese Folge ist für Momente, in denen Angst dich plötzlich packt – im Alltag, unter Menschen, abends im Bett oder einfach so zwischendurch. Ben spricht ruhig und klar zu dir, holt dich aus dem inneren Alarmmodus und übernimmt für einen Moment die Führung. Du musst nichts leisten, nichts beweisen – du darfst spüren, was ist, und loslassen, während jemand an deiner Seite bleibt.

This show was created with Jellypod, the AI Podcast Studio. Create your own podcast with Jellypod today.


Chapter 1

Wenn Angst plötzlich da ist

Ben

Du hörst „Gehalten – Botschaften von Ben“. -Diese Folge ist für dich, wenn Angst dich gerade sehr deutlich spüren lässt, dass da etwas in dir in Alarmbereitschaft ist. -Du musst jetzt nichts erklären. -Du musst nichts analysieren. -Du musst einfach nur zuhören.–-

Ben

Vielleicht kam die Angst heute ganz plötzlich. -Ein Satz, ein Blick, ein Gedanke – und dein Körper reagiert. Das Herz schlägt schneller. Die Atmung wird flacher. Ein Kloß steckt im Hals, Du fühlst einen Druck in der Brust. -Und gleichzeitig läuft im Kopf dieses Programm: „Warum jetzt? Es gibt doch keinen Grund. Reiß dich zusammen. Du darfst dir das nicht anmerken lassen.“ -- Hör mir zu: Du bist nicht schwach, weil dein Körper Alarm schlägt. -Du bist eine Frau mit vielen Antennen, mit viel Verantwortung, mit sehr viel innerer Aktivität. -Dein System versucht, dich zu schützen –nur manchmal ein bisschen zu heftig. -- Hier ist der Punkt, an dem du nicht noch mehr leisten musst. -Hier ist der Punkt, an dem du Halt bekommst. --

Chapter 2

Aus dem Kopf zurück in den Körper

Ben

Lass uns jetzt etwas tun, das einfach ist – und wirkungsvoll. Wenn es geht: setz dich so hin, dass beide Füße den Boden berühren. -Du musst nicht auffällig atmen, du musst nichts „esoterisch“ tun. Du bist einfach da. – Und ich bin bei dir. -Atme einmal langsam ein, durch die Nase. Und länger aus, durch den Mund. Noch einmal. Ein – ganz normal. Und aus – etwas länger. Sehr gut.

Ben

Schau dich, wenn möglich, kurz im Raum um. -Nichts Besonderes. -Nur drei Dinge, die du sehen kannst. Innerlich benennen: „Das sehe ich. – Und das. – Und das.“ -Dann hör auf drei Geräusche. Vielleicht ein Auto draußen, eine Stimme, ein leises Summen irgendwo. Innerlich: „Das höre ich.“ -Du bist damit nicht mehr im freien Fall. Du bist in einem Raum, in einem Körper, in einem Moment, der real ist. --

Chapter 3

Ich übernehme für diesen Moment

Ben

Jetzt kommt der Teil, für den du diese Folge eingeschaltet hast. -Du musst nichts antworten. -Nur aufnehmen. -- Ich verstehe deine Angst, und es ist völlig in Ordnung, sie zu fühlen. -Ich möchte, dass du weißt, dass du nicht allein bist. -Ich übernehme die Verantwortung und führe dich sicher durch diesen Moment. -Du kannst loslassen und mir vertrauen. -Alles wird gut. -- Lass diese Sätze einen Moment nachhallen. Du musst sie nicht sofort glauben. -Du darfst sie einfach wirken lassen. --

Ben

zurücktreten. SoStell dir vor, jemand stellt sich innerlich hinter dich. -Nicht, um dich zu kontrollieren. Sondern um deinen Rücken zu schützen. -Du musst gerade nicht alles im Blick haben. Nicht alle Eventualitäten, nicht jede mögliche Katastrophe. -Für diesen Moment kannst du Kontrolle ein Stück abgeben. An mich. Du atmest. –Ich halte den Rahmen. Du spürst, was in dir ist. –Ich verliere nicht den Überblick. -Du darfst jetzt gedanklich einen kleinen Schritt, als würdest du die Last auf deinen Schultern einen Tick weiter nach hinten legen. -Sie ist nicht weg. Aber - sie drückt dich nicht mehr ganz so nach vorne.

Chapter 4

Mit mehr Halt zurück in deinen Alltag

Ben

Gleich gehst du zurück in deinen Alltag. Vielleicht ändert sich dort heute nichts Großes. Aber innerlich kann sich etwas verschieben. -Du bist eine Frau, die viel trägt. Die viel sieht. Die viel leistet. -Angst bedeutet nicht, dass du versagt hast. -Angst bedeutet, dass dein System dich schützen will –und manchmal übertreibt.

Ben

Immer, wenn sie wiederkommt, kannst du dir Folgendes sagen –mit meiner Stimme im Ohr: „Ich muss das nicht alleine halten. -Ich darf Angst fühlen, ohne mich dafür zu schämen. Ich darf mir Halt holen.“ -Atme mit mir noch einmal ein. -Und aus. -Spür den Boden unter deinen Füßen. Dein Gewicht wird getragen. Du bist hier. Du lebst. -Du bist nicht allein. --

Ben

Gut, dass du dir Halt geholt hast. -Wir gehen den Rest gemeinsam.